Kriterienkatalog

Die Mittel der gemeinnützigen ERBACHER-STIFTUNG werden bevorzugt an folgende Projekte verteilt:

(Voraussetzung ist immer die Übereinstimmung des Projekts mit dem Stiftungszweck)

  • Projekte von Ordensgemeinschaften oder kleinen bis mittleren Organisationen und Vereinen, die dank Überzeugung und Begeisterung von Mitgliedern mit fundierten Fachkenntnissen Entwicklungshilfeprojekte leiten oder unterstützen.
  • Projekte, denen das Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ zugrunde liegt.
  • Projekte, die Mitgliedern der Familie Erbacher oder des Entscheidungsgremiums persönlich bekannt sind (Vertrauensverhältnis als wichtigstes Entscheidungskriterium).
  • Projekte, die uns als sehr förderungswürdig erscheinen, die aber von großen Hilfsorganisationen nicht gefördert werden können.
  • Projekte, für die es einen klar verständlichen Finanzierungsplan gibt.
  • Projekte, deren Finanzierungsplan ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis verspricht.
  • Projekte, deren Finanzierung nicht allein von der ERBACHER-STIFTUNG abhängt, sondern deren Finanzierung durch sowohl andere Geldgeber als auch Eigenleistung (auch nicht monetäre Partizipation der Menschen vor Ort) gewährleistet ist.
  • Projekte, für deren finanzielle Folgekosten –falls sich diese ergeben- bereits im Vorfeld ein realistischer Finanzierungsplan vorhanden ist.
  • Projekte, die komplett oder größtenteils in der Verantwortung, bzw. Mitarbeit Einheimischer liegen oder die dies zumindest zum Ziel haben.
  • Projekte, die einzelne Personen ganz gezielt begünstigen, sind nur dann für unsere Stiftung förderungswürdig, falls es sich um den Transfer von Wissen (s. Stiftungszweck 4c) handelt. Im Normalfall sollte ein Projekt einer ganzen Gruppe von Menschen zugute kommen.
  • Projekte aus Wissenschaft und Forschung, die einen Beitrag zur ländlichen Entwicklung leisten (auch Projekte von Studenten)