Cuenca de Drenaje y Fábricas para la Generación de Biogás en Pilate

Los 40.000 habitantes de la ciudad de Pilate en las montañas del norte de Haití son muy pobres. No se puede trabajar las tierras pobres y extremadamente marcadas por la erosión. La venta de carbón vegetal es el único fundamento de supervivencia para la gente pero para eso, hay que deforestar los arboles restantes.

Para aliviar la pobreza y mejorar la mala nutrición tan común, el sacerdote haitiano de Pilate, Armand Snell, empezó un pequeño proyecto en el 2009 en los dos distritos más pobres de Pilate: en Petronie y en Manoeuvre. Ahí vive un total de 7.300 personas. Con algunos campesinos pobres, él trabajo la tierra de las laderas para cultivar fruta y verdura y comenzó una pequeña ganadería. La Fundación ERBACHER se enteró del proyecto y percibió las oportunidades de aplicar el principio del watershed (cuenca de drenaje) que había sido tan exitoso en la India, como también en las pobres laderas haitianas.

El Integrated Tribal Watershed and Development Programme (ITWDP) es una inciativa de los Jesuitas en las zones de sequía en el oeste de la India. Ahí, P. Robert D’Costa SJ sigue con el trabajo del Jesuita suiza Hermann Bacher SJ quién desarrolló el método de las cuencas de drenaje (watershed) para reenverdecer la tierra desolada. Se cavan ranuras en las laderas, las que se llenan con tierra suelta; así se colecta el agua pluvial tan valiosa, y el nivel del agua subterránea aumenta poco a poco, podiendose cultivar y enverdecer la tierra de esa manera.

Lo Que Conseguimos

El Proyecto

PaísHaití
SociosProyecto de la Fundación ERBACHER en cooperación con la misión Jesuita
Grupo destinatarioPilate en el norte de Haití (40.000 habitantes)
Ejemplo de costos
  • 400 Euro para la construcción de una planta biogás.
  • 40 Euro para comprar una cabra.
  • 470 Euro para comprar una vaca.

La Comparación

Haití Alemania
Esperanza de vida 62 años 80,7 años

Mortalidad infantil hasta los 5 años
por 1.000 nacimientos de criaturas vivas

704
Índice de alfabetización entre adultos mayores de 15 años48,6 %n.d.
Densidad de población (personas por km²)367,3234,6

Fuente: World Bank Development Indicators en Junio 2013

El Desarrollo del Proyecto

06.05.2013: Padre Snell Nos Escriba Desde Pilate

06.05.2013

Padre Snell nos escriba desde Pilate

Desde Haití nos llega un reporte optimísta y contento del Padre Snell.

El ingeniero agrario Roberto Thelot esta trabajando en Pilate ya desde enero del 2013. Como coordinador de proyecto y asesor técnico el es un apoyo muy grande para el Padre Snell, sacerdote de la congregación de Pilate. Roberto Thelot contesta preguntas técnicas, se compromete mucho y tiene muchas ideas. Mientras hay 10 fábricas para generar biogás que están trabajando y se planea la construcción de 40 más en el curso de este año. En las laderas de las montañas se han plantado 42 hectáreas de arboles hasta ahora y se usa 128 hectáreas como jardín. El Padre Snell nos reporta contentamente de que ya fue posible obtener semilla variada en Pilate, por ejemplo del mango, limón, naranja, anacardo y varios tipos de arboles. Esto es un gran progreso en el camino hacia la independencia y autonomía.      

15.11.2012: Verwüstung in Pilate nach Wirbelsturm Sandy

15.11.2012

Verwüstung in Pilate nach Wirbelsturm Sandy

Arme Menschen verlieren durch Naturkatastrophen viel von dem Wenigen, das sie überhaupt besitzen. Und werden noch ärmer. Der Wirbelsturm Sandy hat einen großen Teil der Süßkartoffeln, Bananen und anderen Pflanzen in Pilate beschädigt oder vollständig zerstört. Eine Katastrophe für die Bevölkerung, die von der Landwirtschaft lebt.

Arme Menschen verlieren durch Naturkatastrophen viel von dem Wenigen, das sie überhaupt besitzen. Und werden noch ärmer. Der Wirbelsturm Sandy hat einen großen Teil der Süßkartoffeln, Bananen und anderen Pflanzen in Pilate beschädigt oder vollständig zerstört. Eine Katastrophe für die Bevölkerung, die von der Landwirtschaft lebt.

„Das ganze Ausmaß der Schäden ist noch nicht bekannt, doch wir erwarten Hunger und eine ausgesprochen schwierige Versorgungssituation“, so Pater Snell sorgenvoll aus Pilate. Das trifft auch auf viele weitere Regionen Haitis zu, in denen Experten in den nächsten Monaten eine ausbrechende Hungersnot befürchten. In Pilate ist auch die Schule beschädigt. Bücher, Schuhe und weitere Materialien, die die Gemeinde zu Beginn des Schuljahres anschaffen konnte, sind beim Sturm verloren gegangen.

19.10.2012: „Das Wichtigste ist Selbstachtung.“ Pater Robert D'Costa SJ besucht Kleinheubach

19.10.2012

«Das Wichtigste ist Selbstachtung.» Pater Robert D'Costa SJ besucht Kleinheubach

Robert D’Costa, der das Watershed-Projekt der Jesuitenmission in Indien leitet, hat das Pilotprojekt der Erbacher-Stiftung in Pilate, Haiti, besucht. Auf seiner Heimreise berichtete er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Firmen Josera und Erbacher in Kleinheubach von der Situation vor Ort.

Der indische Jesuit Pater Robert D’Costa, der das Watershed-Projekt der Jesuitenmission in Indien leitet, hat das Pilotprojekt der Erbacher-Stiftung in Pilate, Haiti, besucht. Auf seiner Heimreise berichtete er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Firmen Josera und Erbacher in Kleinheubach von der Situation vor Ort.

Mit vielen Bildern vermittelte Pater Robert zunächst einen Gesamteindruck seiner Watershed-Arbeit in Indien und ging im zweiten Teil seines Vortrags auf die Situation der Menschen und den Stand des Watershed-Projekts in Haiti ein, wo über 1000 ha Land bearbeitet werden sollen. Seit zwei Jahren unterstützt die Erbacher-Stiftung dort die Bearbeitung der Böden nach der Watershed-Methode und fördert den engen Wissensaustausch zwischen Indien und Haiti.

„Die Bergbewohner sind interessiert und hoch motiviert, ihre Situation durch harte Arbeit zu verbessern“, resümiert D’Costa. Dabei ist die Lage der Menschen noch immer nicht einfach: „Es gibt keine Straßen, keine Brücken, keine Elektrizität. Überall liegt Müll, Recycling gibt es nicht.“ Mit qualifizierter Hilfe und dem nötigen Wissensinput, ist Pater Robert überzeugt, können die Menschen in Pilate ihre Situation wesentlich verändern. Unabdingbar für den Erfolg von jeder Entwicklungshilfe, so D’Costa, seien Transparenz und Aufrichtigkeit. „Deswegen ist es mein größtes Anliegen, den Menschen in Pilate eine Identität zu geben. Ihre Selbstachtung zu erhalten. Wo Menschen mit sich und ihren Zielen im Reinen sind, können sie viel erreichen.“ In Pilate konnten sich einige Familien bereits ein besseres Dach für ihre Hütte kaufen. Sie sehen den Sinn ihrer Arbeit und begreifen die Zusammenhänge der einzelnen Arbeitsschritte. Kosten für ein Medikament können bezahlt werden. Die Menschen können sich besser ernähren, weil sie eigene Ernteerträge haben und diese sogar auf dem Markt verkaufen können.

Pater Roberts Antwort auf die Frage nach dem Warum seiner Arbeit bewegt: „Natürlich geht es darum, die Landschaft zum Grünen zu bringen“, so D’Costa, „meine Mission ist aber nicht die bloße Verbreitung von Watershed. Es geht um Wichtigeres: Als Geschöpfe Gottes dürfen wir Selbstachtung haben. An dem Tag, an dem Menschen ihre Selbstachtung verlieren, verlieren sie alles. Anders herum gilt: Wer seine Selbstachtung bewahrt, kann nie alles verlieren. Das ist es, was ich den Menschen in Haiti zuerst sage.“ Es ist deutlich zu sehen, dass Pater Robert der Erfolg des Watershed-Projekts mit großer Freude erfüllt: „Wir Menschen gestalten und schaffen täglich unsere Welt neu. Ich bin glücklich mit dem, was ich täglich tue und überaus zufrieden.“

17.09.2012: Ernte in Pilate

17.09.2012

Ernte in Pilate

Im Frühling 2012 verteilte Pater Snell Saatgut für Korn und Bohnen an die Menschen in Pilate. Nun freuen sich die Kleinbauern über eine gute Ernte.

Unser Foto zeigt die Bohnenernte.

Im Frühling 2012 verteilte Pater Snell Saatgut für Korn und Bohnen an die Menschen in Pilate. Nun freuen sich die Kleinbauern über eine gute Ernte.
Unser Foto zeigt die Bohnenernte.

18.08.2012: Gute Nachrichten aus Pilate: Es gibt Gas!

10.08.2012

Gute Nachrichten aus Pilate: Es gibt Gas!

Die Biogasanlage funktioniert! Die Zeit zwischen dem Befüllen der Gärkammer und dem Austreten des ersten Gases war aufregend. Gespannt prüfte Pater Snell mit seinem Team mehrmals täglich die Anlage auf das ersehnte Gas. Viele Details mussten beachtet werden. Dabei waren die Verantwortlichen des Watershed Projekts in Indien eine große Hilfe. Dann endlich war es soweit: „Als wir wieder einmal das Streichholz an die Leitung hielten, entzündete sich eine Flamme! Wunderbar! Dank sei Gott! Dank Euch allen! Wir sind sehr sehr glücklich und teilen unsere Freude mit Euch!“, schreibt Pater Snell noch am selben Tag.

Die Biogasanlage funktioniert! Die Zeit zwischen dem Befüllen der Gärkammer und dem Austreten des ersten Gases war aufregend. Gespannt prüfte Pater Snell mit seinem Team mehrmals täglich die Anlage auf das ersehnte Gas. Viele Details mussten beachtet werden. Dabei waren die Verantwortlichen des Watershed Projekts in Indien eine große Hilfe. Dann endlich war es soweit: „Als wir wieder einmal das Streichholz an die Leitung hielten, entzündete sich eine Flamme! Wunderbar! Dank sei Gott! Dank Euch allen! Wir sind sehr sehr glücklich und teilen unsere Freude mit Euch!“, schreibt Pater Snell noch am selben Tag.
Jetzt kann der Bau weiterer Anlagen in Angriff genommen werden. Ende September fährt Pater Robert de Costa aus Indien mit seinem Kollegen nach Haiti. Dann werden sie gemeinsam mit Pater Snell über die nächsten Schritte beraten.

17.07.2012: Watershed ist kein Fremdwort mehr, Watershed verändert unser Leben!

17.07.2012

Watershed ist kein Fremdwort mehr, Watershed verändert unser Leben!

Der Haitianer Cassagnol Destiné (s. Foto), Mitarbeiter des Kinderhilfswerks nph-Deutschland (Unsere kleinen Brüder und Schwestern), besucht 2-3mal jährlich unser Watershed Projekt in Haiti. Bei 30 Grad Hitze ist er wieder in den Bergen von Pilate unterwegs gewesen. „Alles ist professioneller geworden! In manchen Gebieten sind die Pflanzen dank Watershed bereits einen Meter hoch gewachsen. Die aufwändigen Wasserpumpen werden überflüssig. Der Boden speichert das Regenwasser!“, erzählt Destiné froh.

Der Haitianer Cassagnol Destiné (s. Foto), Mitarbeiter des Kinderhilfswerks nph-Deutschland (Unsere kleinen Brüder und Schwestern), besucht 2-3mal jährlich unser Watershed Projekt in Haiti. Bei 30 Grad Hitze ist er wieder in den Bergen von Pilate unterwegs gewesen. „Alles ist professioneller geworden! In manchen Gebieten sind die Pflanzen dank Watershed bereits einen Meter hoch gewachsen. Die aufwändigen Wasserpumpen werden überflüssig. Der Boden speichert das Regenwasser!“, erzählt Destiné froh.

Die Menschen schaffen den Spagat zwischen Nutzpflanzenanbau für den Direktverzehr einerseits und Anbau der Pflanzen, die langfristig die Bodenbeschaffenheit verbessern, andererseits. Die Gegend ist aber sehr bergig, die Bearbeitung und Umsetzung des Konzepts mit harter Arbeit und manchen Schwierigkeiten verbunden. Auch die Beschaffung einzelner Bauteile für die inzwischen fertiggestellte Biogasanlage war nicht leicht. Jetzt konnte die Gärkammer der Anlage gefüllt werden, gespannt warten alle auf das erste Gas.

20.05.2012: Watershed-Projekt in Pilate (Haiti)

20.05.2012

Watershed-Projekt in Pilate (Haiti)

Heiko Seeger (s. Foto, ganz links) lässt sich bei seinem Besuch im April 2011 vom Koordinationsteam ein aktuelles Bild vom Fortschritt des Projekts vermitteln

Heiko Seeger (s. Foto, ganz links) lässt sich bei seinem Besuch im April 2011 vom Koordinationsteam ein aktuelles Bild vom Fortschritt des Projekts vermitteln

Ende April besuchte Heiko Seeger im Auftrag der Erbacher-Stiftung das Watershed-Projekt in Pilate, sprach mit den Projektbeteiligten und verschaffte sich einen persönlichen Eindruck von den Ergebnissen vor Ort. Pilate ist eine kleine Stadt mit 65.000 Einwohnern im Norden Haitis. Sie ist auf einer Fläche von 121 Quadratkilometern in 8 Bezirke aufgeteilt. Die Landschaft ist bergig (bis 1200 m) und von Erosion gezeichnet. Holz war das einzige, das die Menschen in die benachbarte Dominikanische Republik verkaufen konnten. Vor etwa 3 Jahren zerstörten Wirbelstürme und Erdrutsche das Wenige, was die Menschen hatten, auch die kleinen Felder. Besonders betroffen waren die Bezirke Menoeuvre und Petronie (2 der 8 Bezirke mit zusammen gut 10.000 Einwohnern). Die Menschen aus der Pfarrei arbeiten in diesem Projekt auf dem Feld, graben Gräben, um das Wasser aufzufangen und bekommen für ihre Arbeit einen kleinen Lohn, außerdem Samen und Geräte, um selbst ein wenig Land zu bewirtschaften. Einige Kühe wurden angeschafft. Es gibt bereits einen Plan für die kommenden 2 Jahre: Auf einer Gesamtfläche von 450ha – davon Wiederaufforstung auf 250ha und Bodenregenerierung für Felder und Gartenland auf 200ha – sollen 250.000 teils Frucht-, teils Waldbäume angepflanzt werden. Zusätzlich soll ausprobiert werden, ob sich der Bau von Biogasanlagen in dieser Region bewährt. Auf langen Fußmärschen besuchte Heiko Seeger alle 9 Gruppen mit jeweils 50 Personen, die an den unterschiedlichen Stellen arbeiten. Er war sehr beeindruckt vom Fleiß der Menschen, denn die Arbeit ist sehr hart. Einige Flächen sahen schon grün aus.