Frauen als Kleinunternehmerinnen im Bereich Landwirtschaft

Förderung und Entwicklung einer marktorientierten Landwirtschaft Zentraltansanias. Im Rahmen dieses „Rural Livelihoods Development Program“ wurde festgestellt, dass dieses Projekt zwar große Erfolge in der Förderung marktorientierter Landwirtschaft erzielt hat, die Frauen aber oft im geringeren Ausmaß von den ökonomischen Möglichkeiten profitieren als die Männer

Tomaten werden getrocknet, zu Paste oder Sauce verarbeitet

Die Hauptlast der Feldarbeit tragen die Frauen. Der Gemüseanbau ist vollständig Aufgabe der Frau. Besonders auf dem Land sind Frauen in Tansania soziokulturell und wirtschaftlich benachteiligt. Durch die Förderung im Gemüseanbau (Zwiebel, Tomaten, Blattgemüse) sollen sich sowohl die Stellung, das Einkommen sowie die gesundheitliche Situation der Familie durch eine ausgewogene Ernährung verbessern. Durch eine verbesserte landwirtschaftliche Produktion und mehr Handel kann sich die Armut in der Region Singida verringern. Nachernteverluste können durch Weiterverarbeitung sowie Kühl- und Aufbewahrungstechniken massiv reduziert werden. Eine große Nachfrage nach Gemüse zeigt das brachliegende Potential für die Gemüsebäuerinnen. Es werden sechs modellhafte Sammel- und Verarbeitungszentren geschaffen. Frisches Gemüse wird dort professionell verpackt, Tomaten werden zu Paste, Sauce oder Wein verarbeitet, Blattgemüse und Zwiebeln getrocknet.

 Das Projekt wendet sich vorwiegend an Frauen. Die Männer werden in die Planungen jedoch involviert, da von ihrer Kooperationsbereitschaft auch der Erfolg des Projekts abhängt. 

Das Projekt

Land          Tansania
Partner      Helvetas Intercooperation gGmbH
Zielgruppe  2.500 Gemüsebäuerinnen und ihre Familien