Nachhaltiger Tourismus

Der Hovsgol Nationalpark liegt im Norden der Mongolei, an der Grenze zu Russland. Er umfasst eine Fäche von 1.2 Millionen Hektar. Der Hovsgol See ist einer der ältesten und saubersten Seen der Welt. Bisher ist der Hovsgol Nationalpark für nationale und internationale Touristen schwer zugänglich. Eine Vervielfältigung der Besucherzahlen wird erwartet.

Lebensweise der Nomadenstämme bedroht

Umweltveränderungen und zu erwartende Touristenströme bedrohen die traditionellen Lebensweisen der ansässigen Nomadenstämme. Klimawandel und Überweidung bewirken eine verstärkte Desertifikation der Landschaft. Der Anstieg der Bodenerosion sorgt für eine Verschlammung der Flüsse und auch des Hovsgol Sees.

Ziel des Projektes ist es, die nachhaltige touristische und natürliche Entwicklung des Hovsgol Nationalsparks behutsam voranzutreiben und zu steuern. So soll der langfristige Erhalt des Schutzgebietes gesichert werden. Gestärkt und ausgebildet werden die Parkbehörden. Ökotourismusangebote, basierend auf der traditionallen Lebenwsweise der lokalen Bevölkerung, werden geschaffen.

Dieses Projekt wird zu 75 % von der EU finanziert. An den fehlenden finanziellen Mitteln beteiligt sich die Erbacher-Stiftung.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Mongol Ecology Centre.

Das Projekt

LandMongolei
PartnerGlobal Nature Fund
ZielgruppeNomadenstämme am Hovsgol Nationalpark

Der Vergleich

LandDeutschland
Lebenserwartung80,7 Jahre
Kindersterblichkeit bis zu 5 Jahren
per 1000 Lebendgeburten
4
Alphabetisierungsrate Erwachsene älter als 15 Jahrek.A.
Einwohnerdichte (Personen pro km²)234,6

Quelle: World Bank Development Indicators, Stand Juni 2013